Stephan Romhart über Technik, Kultur und Philosophie

Technik

Arbeiten mit dem Surface Pro 4 – ein weiterer Erfahrungsbericht

Stephan 0

© Microsoft, 2015

Dieser Artikel ist eine Erweiterung meines Reviews zum Surface Pro 3 auf Dr.Windows.

Einer der Hauptgründe, das Surface Pro 3 durch das 4er zu ersetzen, war, dass das Pro 4 mit 16 GB lieferbar war. Die 8 GB meines Pro 3 waren letztendlich zu wenig, um weiterhin gut mit dem Gerät zu arbeiten. Die "Adobe Creative Cloud"-Produkte wurden und werden bei jedem Update gefühlt träger und langsamer, da ist es einfach besser, doppelt so viel RAM zu haben.

Des weiteren hatte mein Surface Pro 3 nur einen i5-Prozessor, mein aktuelles Gerät hat einen i7. 2015 schrieb ich noch, dass Photoshop-Dateien ab 200 MB ein Thema sind, mittlerweile gehen 1 GB-Dateien gerade so, aber eine Steigerung ist es allemal. Egal ob ich gestalte, programmiere oder bei Kunden präsentiere, das Surface ist dabei und macht seinen Dienst.

Die neue Dockingstation

Das überarbeitete "Surface Dock" ist nicht mehr wie der Vorgänger ein richtiges Dock, in das ich das Tablet stecke, sondern eine kleine Box, die ich dezent auf dem Kabelgitter des Tischs befestigt habe. Aktuell habe ich dann im Büro nur noch einen Connector, mit dem ich das Surface verbinde und ich kann loslegen. Das neue Dock funktioniert einwandfrei bei 3440px X 1440px Auflösung und 60Hz. Seit meinem Kauf im Dezember 2015 habe ich bis heute einmal vom Strom getrennt, um einen "Reboot" zu machen.

Das neue Type Cover

Microsoft hat das überarbeitete Type Cover sehr dezent verbessert. Da ich hauptsächlich im Büro mit der Tastatur "Designer Bluetooth" von Microsoft arbeite, habe ich keinen 1.000-Stunden-Einsatz-Erfahrungswert. Was man beim ersten Anfassen aber merkt: das Type Cover fühlt sich stabiler an. Wenn ich bei Kunden bin und dort mit dem Surface protokolliere, kann ich gut und vor allem leise schreiben. Auch das neue Layout mit mehr Abstand zwischen den Tasten ist eine Verbesserung, aber keineswegs eine Revolution im Vergleich zum Vorgängermodell. Da ich Trackpads hasse wie die Pest, kann ich nichts darüber sagen – ich benutze es schlichtweg einfach nicht.

Der Surface-Stift

Zum neuen Stift kann ich auch nicht viel sagen. Bisher habe ich damit nicht viel gearbeitet. Es gibt ihn jetzt in diversen Farben und mit unterschiedlichen Spitzen. Die Farben sind mir egal, die Spitzen könnten eine gute Sache sein.

Mein Fazit

Aktuell gibt es kein besseres Arbeitsgerät für mich. Ich habe mir bereits die Alternative von Lenovo "Lenovo Miix 720" mit 16 GB RAM angeschaut, allerdings konnte ich bei den ganzen Reviews keinen Mehrwert gegenüber dem Surface erkennen. Mittlerweile funktioniert mit Windows 10 die GUI-Skalierung richtig. Ich habe folgendes eingestellt: Bei Anschluss des Tablets an einen externen Bildschirm ist die Skalierung 100%, beim Arbeiten ohne Monitor direkt 150%. Fast alle Programme, die ich verwende können mit dem Skalierverhalten umgehen. Eine leider nicht funktionierendes Beispiel ist "Notepad++".

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