Stephan Romhart über Technik, Kultur und Philosophie

Kultur

Crowbar: The serpent only lies – angenehm zu hören

Stephan 0

Ein paar Fakten

Das Album wurde offiziell am 28. Oktober 2016 veröffentlicht. Es ist das mittlerweile elfte Studioalbum der Band. Ich habe es als CD bei EMP bestellt und Mitte November geliefert bekommen. 10 Lieder sind bei einer Laufzeit von ca. 45 Minuten enthalten.

Kritik

Das Wichtigste zuerst: Crowbar bleibt sich treu. Die Aufnahme klingt noch nach Band. Ich habe ein Interview mit Windstein gelesen oder gesehen, bei dem er behauptet hat, dass alle Instrumente echt sind und keine Samples verwendet wurden (Quelle liefern ist in Arbeit, verdammt ich sollte die Sachen einfach bookmarken). Ob das stimmt, kann ich nicht sagen, dafür ist mein Gehör dann doch zu schlecht und unerfahren. Was ich aber sagen kann, ist, dass die Schwere der Musik einfach da ist. Und es klingt einfach eigenständig. Crowbar spielen auf Drop A und durch die ganzen Half-Beats kombiniert mit Kirks Stimme und Riffs wird man einfach umgewalzt. Klar, die Texte sind die gewohnten Plattitüden, Kirk hat inhaltlich nnoch nie tief gegraben. In diesem Fall besticht die Schlichtheit.

Im Vergleich zu "Symmetry of Black" klingt das neue Album für mich organischer und noch träger. Das ist ein Pluspunkt. Wenn wir Freitag Abends im Proberaum sitzen und über Gott und die Welt diskutieren, macht sich die Platte hervorragend im Hintergrund. Wer die vorherigen Alben mochte, kann hier ohne Einwände zugreifen.

Wer mal reinhören will:

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